Textiles geht jeden Menschen an, denn Kleidung gehört zu unseren Grundbedürfnissen.
Aber auch die Bedeutung von Gardinen und Teppichen, Bettwäsche und Handtüchern, Airbag und Sicherheitsgurt – um nur einige Beispiele zu nennen – sind in unserer Lebenswelt nicht zu unterschätzen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl technischer Textilien, die auch in Wirtschaft, Industrie und Medizin eine wichtige Rolle spielen.
Textilgestaltung in der Schule ist ein praxisorientiertes Fach. Machen, Erleben, Verstehen sind die wesentlichen Lernbezüge. Jede(r) kennt und benutzt Textiles, es ist konkret, sinnlich erfahrbar und leicht zugänglich über Augen und Tastgefühl. Die Hand wird als Organ betrachtet, das Denkvorgänge beeinflusst und steuert: „Geschickte Finger – geschickter Geist“ sagt der Volksmund.
Demzufolge ist Fachgegenstand jedes textile Material, jeder textile Gegenstand und jeder textile Handlungs-, Herstellungs- und Gestaltungsprozess.
Charakteristisch für das Fach Textilgestaltung ist darüber hinaus die Vernetzung mit Geschichte und Kulturwissenschaft, Ökologie, Ökonomie, Technologie, Soziologie, Kunst und Design.