Geschichte der Schule

Geschichte der Schule

Laurentius Fabritius Urdingensis, "ein stolz, groiz und grob, stark man" und Weihbischof von Köln, stiftete seinem Geburtsort am Rhein eine Lateinschule, die 1631, einunddreißig Jahre nach seinem Tod, ins Leben gerufen wurde.

Das "Fabritianum" hat in der Folgezeit eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Schulnamen und Gebäude wechselten, denn Uerdingen betrieb seine höhere Schule an verschiedenen Standorten. Erst 1918 gelang der Ausbau zu einem Gymnasium mit Oberstufe. Das "Realgymnasium zu Uerdingen am Rhein" wurde 1937 in "Schlageterschule" umbenannt, bis es 1945 als "Neusprachliches Gymnasium" seine Arbeit wieder aufnehmen konnte.

1954 wurde an der Fabritiusstraße ein Neubau bezogen, der noch heute als "Altbau" genutzt wird.

Erst 1955 - anläßlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Uerdingen - erhielt die Schule ihren jetzigen Namen. Somit erinnert das "Gymnasium Fabritianum" an seinen Stifter, der vor mehr als 400 Jahren den Grundstein für eine schulische Tradition in Uerdingen gelegt hat.
1975 wurde das frühere Jungengymnasium koedukativ. Im selben Jahr wurde ein Erweiterungsbau mit modernen naturwissenschaftlichen Räumen fertiggestellt. In diesem Trakt sind großzügige Fachräume für Musik und Informatik eingerichtet worden. Ein Raum für Technikunterricht - gefördert durch den Mannesmann Konzern - bildet eine Besonderheit unseres Gymnasiums.

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